Der Webserver

Der Webserver als Programm und somit auch als "Maschine mit dem entsprechenden Programm" wurde 1990 vom Briten Tim Berners Lee, dem Erfinder des Internets, erfunden bzw. programmiert.

Der Webserver ist im Grunde nichts anderes als ein Computer. Er überträgt als sog. Host Dokumente an sog. Clients wie z.B. Webbrowser wie den Internet Explorer von Microsoft. Dabei kann sowohl der Computer mit der Websoftware als auch nur die Websoftware selbst als Webserver bezeichnet werden. Der an sich lokale Webserver wird in Unternehmen in lokaler Weise für www-Dienste eingesetzt. Das nutzende Unternehmen hat somit die Möglichkeit, die zu veröffentlichenden Dokumente entweder firmenintern, weltweit oder auch nur lokal zur Verfügung zu stellen, je nachdem, welchen Zweck sie gerade erfüllen sollen und wer der Nutzer bzw. Leser dieser Unterlagen ist. Als Übertragungsmethoden über den hier verwendeten Port 80 werden sog. Netzwerkprotokolle im Format TCP/IP oder auch standardisierte Übertragungsprotokolle in den Formaten HTTP und/oder HTTPS verwendet. Dabei können die jeweils zur Verfügung gestellten Dokumente entweder statischer oder dynamischer Art sein. Sind die Dokumente statischer Art, so werden diese als HTML-Seiten inkl. evtl. vorhandener Bilddateien und verknüpfter Designbeschreibungen übertragen. Werden sog. dynamische Dokumente aufgerufen, so werden diese erst bei erfolgtem Aufruf aus verschiedenen Quellen zusammengestellt und im Anschluss daran übertragen. Mit Hilfe dieser neueren Technologien ist es daher möglich, aus vielen verschiedenen Quellen die jeweils nötigen Informationen zu lesen, zu verarbeiten und auch zu speichern. Diese Technologien finden vor allem bei Email-Providern, Weblogs, Onlineshops, Onlineforen sowie bei online gestellten Bibliotheken und Bilddatenbanken ihre derzeitige hauptsächliche Anwendung. Heute gibt es bereits eine größere Anzahl von sog. Webservern, wobei die hauptsächlichen Webserver derzeit sowohl der Microsoft Internet Information Services (IIS) und der Apache HTTP Server sind.

webserver-chip

Die Geschichte der Webserver begann allerdings bereits 1989, als Tim Berners-Lee seinem damaligen Arbeitgeber CERN ein Projekt vorschlug, das den weltweiten Austausch und die jeweils mehr oder weniger problemlose Aktualisierung und Erweiterung von Daten, Dokumenten und Informationen zwischen Wissenschaftlern vereinfachen sollte. Dieses Projekt sollte nach Auffassung des Tim Berners Lee auf dem Prinzip eines sog. Hypertextes beruhen, mit dessen Hilfe eben diese genannten weltweite Datenübertragung und/oder Kommunikation zwischen den Wissenschaftlern funktionieren sollte. Er erhielt die Genehmigung dieses Projekt umzusetzen, und verwirklichte es, in dem er neben dem ersten World Wide Web Browser (dem sog. heutigen www-Browser) unter NextStep auch den ersten Webserver entwickelte. Tim Berners Lee beschloss dann 1994 zur Gründung des World Wide Web Consortiums. Er bezweckte damit die weltweite Regulierung der Entwicklung weiterer künftiger Technologien in diesem Bereich. Für die Verwendung bzw. die Anwendung der sog. Webserver gibt es eine Vielzahl von Beispielen, um die Wirkungsweise und die Funktion dieser Technologie zu erklären und zu verdeutlichen. Zum Beispiel wird ein sog. Webserver bemüht, wenn man in die Adresszeile des eigenen Web-Browsers eine Internet-Adresse eingibt, um die jeweilige Homepage aufzurufen und/oder um Recherchen im Netz über bestimmte Suchdienste und/oder Suchmaschinen zu betreiben. Der Webserver wird nach der Bestätigung mit der Entertaste eine Kommunikation mit einem sog. DNS-Server beginnen, der dann im Internet die angeforderte Internetadresse auflöst und die benötigte IP-Adresse des jeweiligen Webservers liefert. So gelangt die erstellte HTML/PHP-Website in den Browser/Client des Anwenders. IP-Adressen dienen also damit den Webservern zu einer eindeutigen und fehlerfreien Identifikation von vorhandenen und beteiligten Computern im Netz. Des weiteren gibt es allerdings noch zahlreiche andere Funktionen. Die genannte Funktion dürfte aber wohl die bekannteste sein.

______

Vorsicht! Im Folgenden finden Sie werbliche Angebote die zum Thema des Artikels passen:

Wollen Sie per Internet Dokumente veröffentlichen und sich eine Website nach Ihren Wünschen gestalten lassen, so nehmen Sie ein Webdesign Angebot in Anspruch.

Möchten Sie das Angebot dann in Google oder anderen Suchmaschinen weit vorne platzieren, sollten Sie eine Suchmaschinenoptimierung buchen (z.B. hier: Suchmaschinenoptimierung Karlsruhe)