Das Handy

Die Geschichte des Handys begann 1973, als es vom Amerikaner Martin Cooper erfunden.

Ein Handy ist ein tragbares Telefon, das über Funk mit dem Telefonnetz verbunden ist und dadurch eine vom Ort unabhängige - eben mobile - Gesprächsführung ermöglicht. Das Mobiltelefon - das als Handy bezeichnet wird - besteht genau wie das normale, also drahtgebundene Telefon aus einem Bedienteil, einer Steuerung, einem Mikrofon und einem Lautsprecher. Im Gegensatz zum drahtgebundenen Telefon besitzt es aber noch eine eigene Stromversorgung in Form eines Akkus und ein Funkteil in Form einer Antenne und eines Senders.Außer für Notrufnummern der Polizei der Rettung und der Feuerwehr, ist für den Betrieb eines kabellosen, mobilen Telefons eine sogenannte SIM-Karte notwendig, die in das Telefon eingelegt werden muss. Diese Karte dient zur Identifizierung des zu verwendenden Mobilfunk-Netzes. Unglücklicherweise ist auch das Handy, genau wie alle anderen Geräte mit einem integrierten Computer nicht frei von einem Befall an Computerviren und andere Softwarefehler.Bislang sind allerdings nur wenige Handy-Viren bekannt, wobei aber grundsätzlich davon auszugehen ist, dass die Handyviren, die auf Symbian basierende Geräte übergreifen und/oder diese beschädigen können, vermutlich in naher Zukunft ebenfalls ansteigen wird.Die derzeitigen Handy-Viren, die in der Lage sind, Mobiltelefone entweder zu stören oder zu zerstören basieren bis jetzt meist auf normalen Software-Fehlern und Fehlern in der Programmierung. Die bis heute existierenden Gefahren bzgl. des Virenbefalls bei der Nutzung von Handys, entstehen meist durch sog. Schadprogramme, bei denen sich Mitteilungen von Diensten oder Anbietern unter falschem Namen ausgeben und/oder durch das Ausnutzen von Fehlern in der jeweils bestehend Bluetooth-Verbindung, dem sog. Bluejacking. Deshalb sollte die Funktion des Bluetooth nur eingeschaltet werden, wenn sie unmittelbar genutzt werden soll. Weiterhin empfiehlt es sich bei der Nutzung dieser Funktion, sich für andere Teilnehmer unsichtbar zu schalten. Außerdem sollte man Bluetooth-Nachrichten, die unerwartet bzw. von unbekannten Teilnehmern kommen, nicht entgegennehmen. Heute verfügen nahezu alle moderneren Geräte im Mobilfunk-Bereich über eine Mini-Ausgabe eines Interpreter für Java (Programmiersprache). In dieser Miniausgabe sind aber trotzdem alle wesentlichen und bekannten Funktionen der Programmiersprache Java enthalten, die von einer ständig wachsenden Anzahl von Programmierern mit Benutzer-Software versorgt wird.

Standard und Betriebssystem

Derzeit funktionieren zumindest in Europa noch alle Mobiltelefone nach einem sog. GSM-Standard, wobei es aber spätestens in der folgenden (also der dritten) Generation dieser Geräte zwei unterschiedliche Standards geben soll und wird. Das jeweilige Betriebssystem des Handys wird heute nicht vom betreffenden Hersteller produziert sondern lizenzabhängig betrieben, wobei das Betriebssystem Symbian als am weitesten verbreitet gilt. Aber auch diverse Linux-Varianten, Windows-Mobile sowie MacOSX sind weitverbreitete und bekannte Betriebssysteme. Weiterhin ist es möglich, mithilfe entsprechender Programme bzw. Software, jedes Handy zu modifizieren, sodass das Handy im Extremfall kein reines Mobiltelefon mehr darstellt, sondern auch weitere zusätzliche und vollkommen andersgeartete Funktionen wahrnimmt, sodass der Übergang vom sog. Smartphone zu einem PDA auch künftig zunehmend fließender werden wird. Außer den normalen primären Schnittstellen, kann ein Handy heute bereits weitere Schnittstellen anbieten über die dann auch Daten ausgetauscht werden können. Diese Schnittstellen sind zum Beispiel Bluetooth (Vorsicht vor Handy-Viren), USB, Infrarot und W-LAN, wobei auch hier eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Angebotes durch die einzelnen Hersteller erfolgt. Der derzeit größte Hersteller von Mobiltelefonen ist allerdings nach wie vor Nokia. Selbst Handys in ganz einfacher Grundausstattung verfügen derzeit über viele verschiedene Funktionen. Eine davon ist die Möglichkeit, Textnachrichten zu versenden. In der Weiterentwicklung ist es dabei bereits möglich, diese Textnachrichten (SMS) in der Verbindung mit multimedialen Inhalten zu versenden. Auch hier erfolgt eine nahezu ständige Weiterentwicklung der Produkte und Möglichkeiten durch die jeweiligen Hersteller. Diese Funktionen der Versendung von kurzen Nachrichten bis zu einer Länge von 160 Zeichen ermöglicht es auch gehörlosen Menschen oder Menschen mit einer starken Schwerhörigkeit, das mobile Telefon zu nutzen und sich ein Stück an Unabhängigkeit und Lebensqualität zu sichern.