Das Fahrrad

Der Erfinder des Laufrads war Karl Drais, die Erfindung wurde 1817 getätigt. Die Basiserfindung kam also aus Deutschland, weitere Erfindungen (Fortbildungen der ursprünglichen Erfindung) kamen zumeist aus dem europäischen Ausland. Die Erfindung des Pedalantriebs lässt sich nicht genau zurückverfolgen.

Im Gegensatz zum Telefon z.B., an dem auch der deutsche Philipp Reis mitarbeitete (dennoch keine deutsche Erfindung), haben wir uns entschlossen das Fahrrad als deutsche Erfindindung zu deklarieren, da das Fahrrad ohne das Laufrad nicht möglich gewesen wäre.

Bei einem Fahrrad handelt es sich um ein einspuriges Fahrzeug an Land mit nur einer Spur. Das Fahrzeug wird per Muskelkraft angetrieben, in dem die Pedalen getreten werden.

Die Entwicklungsgeschichte des Fahrrads

Das erste Fahrrad ähnliche Fahrzeug, das per Muskelkraft betrieben worden ist, scheint es im siebzehnten Jahrhundert gegeben zu haben. Das damalige Fuhrwerk (Triumphwagen) wurde für Vorführzwecke genutzt. Der Triumphwagen wurde von dem Uhrmacher Stephan Farfler entwickelt. Da er querschnittsgelähmt war, wurde das dreirädrige Gefährt mit per Handkurbel betrieben. Die Technik funktionierte über Zahnradübersetzung.

Im achtzehnten Jahrhundert wurde dem Urfahrrad ein Rad hinzugefügt und wurde von der reichen Gesellschaft für Erholungstouren in herrschaftlichen Parks verwendet. Da der Wagen eine große Masse hatte, wurde auch viel Kraft benötigt, um diesen fortzubewegen. Daher ermüdete das Personal, dass damals die Geräte betrieben hatte, schnell.

Im Jahre 1817 schuf Karl Drais, das erste Fahrrad das dem heutigen am ähnlichsten sah. Damals war es aber eher ein Laufrad, da es noch keine Pedalen hatte. Wissenschaftler schätzen, dass das Fahrrad eine Boom erlebte aufgrund des damaligen Hafenmangel und das darauffolgende Pferdesterben. Doch auch heute noch erfreut sich das Laufrad großer Beliebtheit, vor allem bei Kindern. Der Pedalantrieb entstand fünfzig Jahre später. Wer der Entwickelter des Pedalantriebs war, lässt sich heute nicht mehr wirklich nachvollziehen. Manche sagen es war Pierre Michaux andere sagen es war Pierre Lallement.

Im Jahre 1870 gab es das erste Hochrad. James Starley entwickelte im Jahre 1868 das erste Fahrrad mit Gummibereifung. Das war das erste Fahrrad mit Vollgummibereifung mit Drahtspeicher. Das erste Vorderrad hatte einen Durchmesser von 1,25 Metern, das Hinterrad nur fünfunddreißig Zentimeter. Eine weitere Vorraussetzung für die Entwicklung des heutigen Fahrrads waren die Zug belasteten Stahlspeichen. Der Erfinder war Eugene Meyer. Obwohl es nicht einfach war, das Hochrad zu benutzen, hatte das Fahrzeug lange ein Monopol auf dem Markt der Zweiräder. Das auch, weil man durch das Hochrad von den normalen Bürgern abhub. Der Hinterantrieb entstand erst Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Michaux, sorgte durch seine Entwicklung des Antriebs für einen weiteren Erfolgskurses des Fahrrads. Kurze Zeit später, genau 1878 kam das erste Fahrrad mit einseitigen Kettenantrieb auf dem Markt. Die Folge war, dass das Hinterrad größer wurde und das Vorderrad kleiner wurde. 1884 kam der bekannteste Vertreter dieser Bauweise, das Rover Saftey Bicycle auf dem Markt. Dadurch wurde das Fahrrad um zweiten technischen Serienprodukt auf der ganzen Welt neben der Nähmaschine. Es dauerte noch einige Jahre, bis das heutige Fahrrad so wurde, wie es jetzt ist. Erst ab 1890 konnte man ein Fahrrad kaufen, dessen Rahmen aus nahtlosen Stahlrohr und Diamantrahmen besteht.

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